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Indonesien 2015-3

Hier findet Ihr die neuesten Einträge meiner Reise durch Indonesien :)
 
 
Tag 17: Tag des Wassers
Nach so viel Entspannung beschließen wir an Tag 17 unseren zweiten Rundgang durch Ubud. Unsere Reise führt uns zunächst zu Gunung Kawi. Ich beschließe mir auch ein wenig die Umgebung des Tempels anzusehen und wandere an Reisfeldern entlang zu Flüssen und Wasserfällen. Herrlich. Auf dem Weg zurück denke ich mir "Einfach kann ja jeder!" und beschließe eine Abkürzung über die Reisfelder zu nehmen. Als der Boden unter meinen Füßen immer matschiger wird, leuchtet mir langsam ein, warum außer mir noch keiner diese Abkürzung benutzen wollte. Just in diesem Moment bricht der Boden unter meinen Füßen weg und mein verzweifelter Versuch, mich an den paar Grasbüscheln festzuhalten, die mir entgegenwachsen scheitert kläglich. In Zeitlupe höre ich mich schreien "N-e-i-n" und plumpse zwei Meter tiefer in das unten gelegene Reisfeld. Sofort dröhnen mir die Worte von Colins Arzt in den Ohren "Streicheln Sie lieber einen tollwütigen Hund mit Schaum vor dem Mund, bevor Sie auch nur einen Fuß in stehendes Gewässer setzen!" Und, wo ist der dämliche Hund jetzt, wenn man ihn braucht? Ich triefe und wate wie das Monster aus dem Sumpf zur nächsten Wasserstelle, um mich wieder zivilisationstauglich zu machen. Auf geht's also nass, aber wenigstens sauber (oder so ähnlich) zum nächsten Tempel - Tampaksiring. Dort beten die Hindus unter heiligen Fontänen und angesichts meiner Begegnung mit stehendem Gewässer erscheint mir Beten als eine ziemlich gute Idee. Als ich frisch gereinigt nun den inneren Tempel betreten will, empfängt mich ein Schild mit den Worten "Betreten des Tempels mit nasser Bekleidung verboten." Anjas müssen heute also draußen bleiben. Als wir später noch die Reisterrassen besichtigen, genügt mir die Aussicht von oben. Ich will die Geduld der Götter ja nicht unnötig strapazieren.  
 
 
 
Tag 16: Zurück in den normalen Urlaub
Für meine Schäfchen nur das Beste - nach diesem Grundsatz hatte ich in Bali auch unseren Fahrer ausgewählt. Mas Made kennt jede Bodenrille, jede Kurve, jedes Schlagloch seiner Insel und führt uns in seinem Gefährt stets behutsam daran vorbei. Kein Wunder also, dass meine Schäfchen auf der Fahrt vom Hotel zum Flughafen auf Lombok glauben, sie würden sterben, als unser Fahrer jedes Schlagloch mitnimmt als gehörte es zum Unterhaltungsprogramm alle zwei Meter mit dem Auto durch die Luft zu segeln. Als ich mich mit dem Fahrer unterhalten will, dröhnt es panisch von hinten "Hör auf mit ihm zu reden! Der kann ja ohne Ablenkung schon nicht Auto fahren!" Der Angstschweiß rinnt ihnen von der Stirn als unser Fahrer bei Gegenverkehr zum Überholen ansetzt. "Sieht er nicht, dass da ein Auto kommt?!" "Doch klar, aber das ist kleiner als unseres, das macht schon Platz.", sage ich aufmunternd. Erst als unser Fahrer auch dann noch zum Überholen ansetzt, als ein uns LKW entgegenkommt, kommen auch mir ein paar Zweifel an seiner geistigen Gesundheit. Die behalte ich aber lieber für mich. Als wir es lebend zum Flughafen geschafft haben, geht das Martyrium für Maren weiter - sie begeht den Fehler, sich im Flieger neben Colin zu setzen. Sobald wir keinen festen Boden mehr unter den Füßen haben, grinst er das flugangstgeplagte Ding an "Hast du Final Destination gesehen?" Das nächste Mal wird sie es besser wissen.  
 
 
Tag 15: Tiefenentspannung
Es ist Tag 15 und damit unser letzter Tag auf Lombok. Unsere Butler und wir sind nun ein eingespieltes Team - pünktlich um 5 steht jeden Abend unser Fahrdienst zur Cocktail-Hour bereit. Doch heute gönnen wir uns vor dem anstrengenden Abendprogramm eine Stunde Tiefenenspannung: Wir lassen uns massieren. Zunächst stopfen uns die freundlichen Damen zur Öffnung unserer Poren in eine portable Sauna - wir sind etwas irritiert, denn bei 35 Grad Außentemperatur und 95% Luftfeuchtigkeit mag man als unbescholtener Europäer geneigt sein, zu glauben, die ganze Insel sei schon eine Sauna. Auch als uns zur Reinigung eine kalte Tomatensud ins Gesicht gerieben wird, bin ich versucht zu erwähnen, dass man so etwas in dem Land aus dem wir kommen, tatsächlich isst und Gazpacho nennt, verkneife mir aber wiederum jeglichen Kommentar. Für meine Geduld werde ich mit einer herrlichen Massage belohnt, bei der mich nur mein eigenes Schnarchen stört, das mich gelegentlich weckt. Nach einer Stunde bin ich ausgeschlafen, erholt und bereit, mich mitsamt den anderen dem Urlaubsstress zu widmen - wir schweben zur Cocktail-Hour.  
 
 
Tag 14: Luxus ist Scheisse
An Tag 14 ist es offiziell, Luxus ist Scheiße. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat uns durch die Bank weg alle erwischt, Bristol Stool Chart Stufe 7 lässt grüßen. Offensichtlich vertragen unsere indonesischen Mägen kein ausländisches Essen mehr und die Entscheidung uns in unserem Luxushotel von Lasagne, Ciabatta und Steak zu ernähren bereuen wir nun zutiefst. Zum Glück ist unsere Villa mit mehr als ausreichend…nennen wir es "Sitzgelegenheiten" ausgestattet. Allerdings brauchen wir eine neue Freizeitbeschäftigung - was kann man tun, wenn man die zwischenmenschliche Interaktion aufrecht erhalten will, sich aber aus offensichtlichen Gründen nicht sehen kann? Man spielt Quizduell! Mit Brain will bald keiner mehr spielen (der gewinnt ja doch immer), aber uns anderen bietet es eine willkommene Ablenkung zur stündlichen Dokumentation unserer Stool Chart Entwicklung.  
 
 
Tag 13: Die Auferstehung von Gecko-Man
"Ein Gecko! Ein Gecko!" kreischt es mir an Tag 13 entgegen. Sisi hat also Bekanntschaft mit der einheimischen Tierwelt gemacht. "Ja, Geckos gibt es hier überall." sage ich unbeeindruckt. "Aber er ist in unserem Zimmer! Und er ist RIESIG!" Meine Versuche Sisi zu beruhigen scheitern und sie funktioniert unseren Butler fix zum Kammerjäger um. Um die goldlockige Prinzessin aus den fernen Landen zu retten, greift dieser beherzt zur Chemiekeule und sprüht unser Zimmer mit der erstbesten ABC-Waffe voll, die er finden kann. Unser Zimmer durchzieht nun ein süßlicher Geruch, eine Mischung aus krebserregenden Stoffen und atomarer Versuchung. Ich bin mir sicher, wenn wir heute nach zu tief schnarchen, wachen wir morgen wahrscheinlich nicht mehr auf. Der Gecko dagegen starrt uns weiterhin unbeirrt von der Zimmerdecke an. Ich erinnere mich an diverse Marvel-Comics und sage "Tja meine Liebe, ich glaube, du hast gerade Gecko-Man erschaffen. Morgen ist der kleine Gecko zehnmal so groß wie jetzt und frisst nicht mehr Spinnen und Insekten, sondern uns." Sisi scheint etwas eingeschüchtert und als ich diesen Abend unser Zimmer zum Schlafengehen betrete, finde ich Sisi in unserem Bett, ein Handtuch über ihren Kopf gezogen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie damit den Atomnebel oder Gecko-Man abhalten will, aber der Erfolg dürfte für beides fragwürdig sein.