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Indonesien 2015-2

Hier findet Ihr die neuesten Einträge meiner Reise durch Indonesien :)
 
 
Tag 12: Urlaub vom Urlaub
 
Es ist Tag 12 und wir brauchen Urlaub vom Urlaub. Es geht nach Lombok. Wir gönnen uns ein wenig Dekadenz und finden uns in einer Villa mit Pool und Butlerservice wieder. Die Schäfchen sind begeistert und ich bin es auch, als ich von der Happy Hour an der Cocktail Bar höre. Natürlich lassen wir uns die nicht entgehen und genehmigen uns ein paar Drinks. Brains Hemmungen fallen und er bietet meiner Tante ganz eigene Butlerdienste an. Die erhebt ihr Glas, prostet ihm zu und kommentiert trocken:"Sei mir nicht böse, aber auch ich habe meine Grenzen. Und die fangen bei dir an." Wir feiern Brains erste Abfuhr von einer 63-jährigen Dame und stellen meiner Tante kurzerhand zwei neue Cocktails vor die Nase. Es verspricht ein witziger Abend zu werden.  
 
 
 
 
 
Tag 11: Arbeit, oh diese Arbeit!

An Tag elf ruft mich die Arbeit wieder in die Realität. Ich packe Maren und Colin in mein Gepäck und zeige ihnen die Schmuck Manufaktur. Colin macht fleißig Bilder, während die Jungs in der Manufaktur Maren unter wildem Pfeifen und unverhohlener Begeisterung empfangen. Ist ja auch ein hübsches Ding, unsere Maren, das darf man schon mal feiern. Wir besprechen die fertigen Muster, machen die ein oder andere Verbesserung im Detail und schicken das Ganze in die Produktion. Auf dem Heimweg entführe ich die beiden zu Tommy, es gibt Unmengen an bunten Perlen zu bestaunen und Marens Augen leuchten, als sie sagt "Ich will auch Schmuckverkäuferin sein!". Ich lächle, Tommy schenkt ihr ein Armband und Maren wedelt die Rückfahrt über mit ihrem Arm in unseren Gesichtern "Ist es nicht schön? Es ist so schön!". Die Sucht nach Schärfe ruft meine kleinen Schäfchen am Abend wieder zusammen und wir wagen uns noch einmal zum Straßenstand von Tag zwei. Ich höre sie wieder hecheln und japsen, aber diesmal verrät mir das Lächeln auf ihren Gesichtern, sie haben es genau so gewollt.

 
 
 
Tag 10: Rafting und Kampfhühner
Tag zehn - mein Zeigefinger drückt zaghaft in meinen Bauch und prompt habe ich Angst, dass er darin stecken bleibt. Mist, der Wohlstandsspeck kommt schneller als erwartet. Also verbinden wir heute das Angenehme mit dem Nützlichen und machen etwas Sport. Oder wenigstens so etwas Ähnliches. Wir gehen raften. Wir verheimlichen Maren die Sprünge von diversen Wasserfällen, die auf unserem Weg liegen und versprechen ihr, dass sie nicht aus dem Boot fallen wird. Als sie bei der Einweisung durch unseren Guide eines Besseren belehrt wird, ist es zu spät zum Fliehen. Wir werden in zwei Boote verfrachtet und unser Boot stellt klar "Egal wie, Hauptsache wir sind schneller als die!" Unser Guide riecht die Aussicht auf Trinkgeld und verhilft uns unter militärischer Härte zum Sieg. Ich weiß nicht, ob einer von uns morgen noch laufen kann, aber das Abendessen haben wir uns heute tatsächlich mal verdient. Und da meine Schäfchen quasi kurz vor der Einbürgerung stehen, lädt uns unser Fahrer zum Abendessen zu sich nach Hause ein. Colins Augen leuchten, als er dort die Kampfhähne entdeckt. Der Irre und das Huhn sind kaum mehr zu trennen und obwohl sie ein so schönes Paar abgeben, locken wir ihn mit der Aussicht auf Wodka schließlich doch nach Hause.
 
 
 
Tag 9: Wassertempel und Schwalbenkotze

An Tag neun lassen sich meine Schäfchen wieder für ein bisschen Kultur begeistern. Wir wackeln gemeinsam zu Tanah Lot, Brain lässt sich am Wassertempel segnen und wir haben kurz die Befürchtung, er wird bei Kontakt mit dem Weihwasser anfangen im Feuer zu lodern. Aber zu unserer Überraschung passiert.. nichts. Auf dem Weg zurück zum Auto begegnen wir einer 70 jährigen Dame, die uns ein wundersames Getränk anbietet. "Was ist das?" fragen wir interessiert. "Ausgekochte Schwalbennester." antwortet sie. Der Blick in ihr faltenfreies Gesicht lässt uns neugierig werden. Anscheinend ist Schwalbenkotze das neue Botox und wir probieren es mutig. Nachdem es gar nicht so übel schmeckt und wir uns nun mindestens 10 Jahre jünger fühlen, beschließen wir diesen Tag den Tierausdünstungen zu widmen. Wir genehmigen uns endlich einen Katzenscheiße-Kaffee. In Tempel Nummer zwei findet Colin eine seltsame Frucht "Anja, Anja, was ist das?" "Eine Kotzfrucht." "Warum heißt die so?" "Riech mal dran." Er tut es und lässt seine neue Errungenschaft augenblicklich fallen. "Das ist ja widerlich!" Ja, ist es wohl. Damit ist es Zeit für unser Abendessen.


 
Tag 8:

An Tag Acht hat unsere Faulheit einen neuen Höhepunkt erreicht. Pläne? Sind was für Leute, die es nicht besser wissen. Also kriechen wir irgendwann gegen Mittag wie lichtscheue Schaben aus unseren Zimmern, nur um unsere trägen Kadaver zwei Meter weiter unter lautem Ächzen auf die Poolliegen zu werfen. Wir schaffen es, unsere Torsos halbstündlich zu wenden und zur gelegentlichen Kühlung in den Pool zu steigen. Zu mehr reicht unser Elan nicht mehr. "Wollt ihr heute tatsächlich noch das Hotel verlassen?", fragt die schläfrige Stimme meiner Mutter. Es entsteht der einzige Plan des heutigen Tages: Die Lieferung unseres Abendessens an den Hotelpool. Ein guter Plan.


 
 
Tag 7:

Es ist Tag sieben und wir haben große Pläne. Wir wollen Ubud erobern, mit allem, was dazu gehört: Unsere nahen Verwandten im Monkey Forest besuchen, Schweinebraten essen (Schweinebraten mit Chili, ich ahnte nicht, dass es so schnell so weit kommen würde!), Katzenscheiße-Kaffee probieren (vielleicht besser verdaulich unter dem Namen: Kopi Luwak), den Art Market unsicher machen, die Reisterrassen ansehen und den Gunung Batur besteigen. Aber meine Schäfchen sind quirlig und der Guide etwas tranig und so schaffen wir gerade mal den Monkey Forest, den Schweinebraten und den Art Market. Dafür gab's ein leidenschaftliches Liebesgeständnis an Sisi (Einmal vom Affen angepinkelt werden? 30.000 Rps Eintrittsgeld. In einem solchen Moment die Nerven bewahren und drüber lachen können? Unbezahlbar.) und zum Schweinebraten indonesische Blutwurst, der Punker wäre stolz auf uns. Nun, Ubud wird es morgen auch noch geben, wir planen einfach eine weitere Niederkunft kulturellen Ausmaßes und lassen den Tag mit Wodka ausgleiten. Und da meine Schäfchen es geschafft haben, selbst aus 12.000 km Entfernung an die aktuelle "The Taste" Folge ran zu kommen, habe ich den Wodka auch bitter nötig.