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Indonesien 2015

Wie bereits angekündigt, hat es mich in diesem Jahr wieder nach Indonesien verschlagen - natürlich rein geschäftlich! ;)
 
Um euch ein wenig zu unterhalten, berichte ich hier von meiner Reise, auf der mich sage und schreibe 6 Freunde begleiten :)
 
 
Tag 6:
Tag sechs - auch ich muss mal arbeiten, also geht's auf nach Celuk. Wir besprechen Designs, neue Modelle, Ausführungstermine. Als alles erledigt ist, beschließe ich mich besser als Guide für meine Schäfchen zu qualifizieren. Ich gehe also zum Frisör und lasse mir die Haare schwarz färben. Mein perfider Plan geht auf, plötzlich sprechen mich alle auf indonesisch an. Jetzt verrät mich nur noch die Kentucky Fried Chicen Tüte in meiner Hand, aber bei Gott, ich hatte Hunger. Zurück im Hotel steht der letzte Tagespunkt an - ah ja, genau - Essen. Die Schäfchen denken begeistert an Tag eins zurück und wir beschließen "Back to the roots!" Also zurück zum Bodensitzen und Essen ohne Besteck - die Zahl der der verängstigten Äuglein ist weniger geworden und die netten Jungs und Mädchen am Stand stellen uns ungefragt diverse Chili Variationen auf den Tisch. Ich glaube, selbst die Haarfarbe meiner Schäflein ist schon ein wenig dunkler geworden.
 
 
 
Tag 5:
Tag fünf, wir sind strukturiert und haben einen Plan: Nusa Dua, der Jetski ruft. Dreamland Beach, zum Bier gibt's herrlichen Strand und überschäumende Wellen. Uluwatu, Kultur muss sein, Tempel Nummer eins ist damit besichtigt. Kecak Dance, auf einem Bein steht sich's so schlecht, das gilt selbst für Kultur, deswegen kommt noch der hinduistische Traditionstanz obendrauf. Und weil meine Schäfchen erschöpft sind und fleißig waren, belohne ich sie mit einem hirnfreien und auch in allen anderen Aspekten herausragenden Essen direkt am Strand mit ungestörter Aussicht aufs Meer. Frischer Fisch und Meeresgetier für alle mit Geschmack und frittiertes Hühnchen für Colin. Vorsorglich sage ich der Bedienung "Bringen Sie gleich das scharfe Zeug!" und deute auf das Chili. Wir sind ja keine Anfänger mehr.

 
 
 
Tag 4:
Am vierten Tag beschließen wir - so kann es nicht weitergehen! Schluss mit Urlaub vom Urlaub, wir müssen etwas tun! Naja, hauptsächlich Maren, eigentlich nur Maren, und weil sie Nachmittags pflichtbewusst arbeiten muss, raffen sich die Schäflein auf, bereits morgens um 10 zum Sukawati Markt zu pilgern. Sie verhandeln, sie kaufen, sie sie probieren einheimisches Essen.  Ich bin stolz auf sie, obwohl ich etwas pikiert bin, als Maren sagt "Es ist so süß, dir beim verhandeln zuzusehen!" Das ist nicht süß! Das ist virtuos! Aber gut, ich bin ja nicht nachtragend. Wir erreichen nach Einbruch der Dunkelheit Bu Tino - das angebotene Essen ist vielfältig, ich stelle den Schäfchen eine Auswahl zusammen. "Mh, was ist das denn leckeres?" fragt mich Maren kauend, während ich sie ansehe und läche: "Hirn. Vom Rind." Ich glaube, wir sind quitt, der Abend ist gerettet. Es ist Zeit für den Gute-Nacht-Wodka.
 
 
 
 Tag 3:
Tag Nummer drei. Der ein oder andere Magen rumort, aber Blut geleckt haben sie alle. In unser Rührei mit Toast im Wok mischen sich nun auch ein paar Spritzer Chili. Die Schäfchen können nicht mehr ohne. Der Pool ist verlockend und wir faul wie ein paar zugekiffte Lamas - schieben wir es einfach mal auf den Jetlag- , deswegen besteht unser Tagesplan mal wieder aus Pool (und Bier). Aber wir schaffen es immerhin, uns zu Besichtigungspunkt Nummer eins unserer Besichtigungsliste aufzuraffen: Dem  Sonnenuntergang am Meer. Es lohnt sich, das Meer ist verführerisch, die Sonne gleißend rot, es ist herrlich. Wie sonst könnte man diesen Ausklang feiern als mit frittiertem Knoblauch? Gesagt, getan, wir haken den zweiten Punkt auf unserer Besichtigungsliste ab - den Night Market in Kuta. Und unser gutes Karma führt uns dort geradewegs zu Sehenswürdigkeit Nummer drei - den Kuta Cowboys. Eine Spezies, die von australischen Bumstouristinnen gezüchtet worden ist (der Wortlaut entstammt tatsächlich dem Reiseführer, ich zitiere nur) und in freier Wildbahn an den ihnen angehängten Cougar-Ladies zu erkennen sind. Wir sind fasziniert, das Essen ist herrlich, der Tag hat sich gelohnt und der Pool ruft uns nach Hause.
 
 
Tag 2:
Es ist Tag Nummer zwei. Die kleinen Schäfchen haben sich schnell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst und ignorieren geflissentlich meine in deutscher Gründlichkeit festgelegte Treffpunktszeit. Okay, ich lerne aus meinen Fehlern, der dämliche Wecker bleibt für den Rest des Urlaubs aus. Nachdem alle aus ihrem Jetlag erwacht sind, machen wir uns erst mal ein einheimisches Essen. Rührei mit Toast. Im Wok. Das nennt man mal Völkerverständigung. Nachdem die Motive unserer Urlaubsfotos seit fast 48 Stunden kaum variieren und verächtliche Nachfragen uns darauf hinweisen "Bali besteht wohl nur aus einem Pool?!" beschließe ich: Der Guide führt euch zum Glück! Wir gehen was Essen! Das Dumme ist nur, der Guide hat auch auf der anderen Erdhalbkugel keine Orientierung und führt die Schäfchen planlos durch Kuta. Aber hey, man muss ja nicht alles wissen, man muss nur wissen, wen man Fragen muss. Also wird kurzerhand ein flehender Blick Richtung Schäfchen Till geschmissen, der Gott sei Dank schon einmal hier war und Gott sei Dank nicht nur Rührei im Hirn hat. Till ist der Mann mit der Orientierung und Till führt uns zum Glück - und das Glück heißt Bu Agung. Eine sehr alte Bekannte, die sehr lecker kocht. Mit europäischer Gnade sage ich ihr "Mach das Essen nicht scharf!", nur um dann abfällige Kommentare zu erheischen "Wozu hast du uns bei dir gezwungen scharf zu essen, wenn man in Indonesien gar nicht scharf isst?!" - Pah, denke ich mir, das könnt ihr haben! Dann wollen wir die Schäfchenlocken mal kringeln lassen - abends entführe ich sie also wieder an einen Straßenrand. "Ist das scharf?", fragen mich die blauen Äuglein unwissend, "Nur ein bisschen!" sage ich wahrheitsgemäß. Kurz darauf höre ich es keuchen und husten, dem ein oder anderen rinnen die Tränen die Wangen herunter. Ich bin zufrieden, und meine Schäflein endlich auch. Abenteuer Urlaub! Wenn sie zurück nach Deutschland kommen, werden sie selbst Schweinebraten mit Chili servieren.
Tag 1:
Nach gefühlten 24 Stunden Flug und einem erholsamen Schlafkoma in Flug Nummer zwei (jedenfalls bei mir - ich weiß nicht, ob mein Schnarchen vielleicht auf den Schlaf der anderen einen schlechten Einfluss gehabt haben könnte..?) sind wir also endlich da. In Indonesien. Dem Land des frittierten Knoblauchs.
Und damit alle meine kleinen Schäfchen gleich von Beginn an verstehen, wo sie hier gelandet sind, geht es natürlich gleich ans Eingemachte. Wir essen. Am Straßenrand. Auf dem Boden. Mit der Hand. MUHAR.
Die eine Hälfte ist begeistert, die andere Hälfte fragt verängstigt nach Löffel und Gabel. Aber ich bin ja tolerant und organisiere Stuhl und Besteck. Auch, wenn die netten Jungs und Mädels am Stand mich irritiert ansehen - nicht nur, dass wir eine Gruppe blonder Schäfchen sind, nein, wir sind auch noch eine Gruppe komischer blonder Schäfchen. Aber da stehen wir drüber, ist ja der erste Abend, am besten gleich am Anfang den Ruf ruinieren. Das macht später vieles einfacher. Jetzt ist es Zeit, den Pool einzuweihen.