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care labels

Damit das Schmuckstück lange so schön bleibt wie am ersten Tag,
muss die ein oder andere Kleinigkeit zur Pflege beachtet werden.

Hier wollen wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben,
mit denen Sie lange Freude an Ihren Kostbarkeiten haben werden.
 
 
Silberschmuck
Ärgern Sie sich nicht, wenn Ihr Silberschmuck mit der Zeit dunkel anläuft.
Es ist vielmehr der Beweis, dass Ihr Silber wirklich echt ist.
Denn auch wenn Silber ein Edelmetall ist und entgegen landläufiger Meinung nicht oxidiert,
geht es eine Verbindung mit Schwefel ein. Die schwarze Schicht auf dem Silber ist demnach
Silbersulfid. Der Anlaufschutz des Silberschmucks hält nur begrenzt,
da er durch Hautkontakt oder Reibung langsam schwindet.
Läuft das Silber schneller an als erwartet, könnte es unter Umständen an der Ernährung liegen.
Essen Sie beispielsweise gerne Knoblauch oder nehmen Sie bestimmte Medikamente zu sich,
wird dies über die Haut (etwa durch Schweiß) auf das Silber übertragen.
Das kann dazu führen, dass es schneller dunkel wird.

Aber keine Sorge, dies hat tatsächlich überhaupt nichts mit der Reinlichkeit der Trägerin
oder des Trägers zu tun. Das würde auch passieren, wenn Sie dreimal am Tag duschen :)
Einen Kontakt mit schwefelhaltigen Stoffen zu verhindern, ist in der Praxis so gut wie unmöglich.
Ist der Silberschmuck also angelaufen, reinigen Sie ihn am besten mit einem speziellen
Silberputztuch oder in einem speziellen Silberbad.
Aufpassen müssen Sie hier allerdings, wenn Ihr Schmuckstück mit Edelsteinen oder Perlen
verziert ist – nicht alle Edelsteine vertragen diese Behandlung und Perlen erfordern besondere Behandlung.

Wer verhindern will, dass sein Silberschmuck anläuft, der kauft am besten rhodiniertes Silber.
Bei diesen Schmuckstücken wird die Oberfläche des Silbers mit einer Schicht Rhodium überzogen.
Rhodium ist genauso wie Silber und Gold ein Edelmetall, läuft aber im Gegensatz zu Silber nicht an.

Tipp
In der Regel läuft Silberschmuck weniger an, je öfter Sie ihn tragen.
Hartnäckige Flecken an Silber können Sie mit etwas Zahnpasta entfernen.
Benutzen Sie hierzu immer ein feuchtes Tuch und reiben Sie die Zahnpasta damit vorsichtig
auf Ihr Schmuckstück.
Die Zahnpasta wirkt hierbei als sehr feines Schleifmittel. Allerdings sollte diese Methode nicht
zu häufig angewandt werden, da wie beim Schleifen üblich, auch immer etwas Material
abgetragen wird.
 
Goldschmuck
Die Grundregel ist: Je höherwertig die Legierung, desto weniger läuft Gold an.
Das bedeutet, dass beispielsweise 333/- Gold leichter anläuft als 750/- Gold (das
praktisch gar nicht anläuft).
Die Zahl zeigt den Goldanteil Ihres Schmuckstück an. Goldschmuck mit der
Legierung 333/- enthält also nur zu einem Drittel reines Gold, also 333 Teile von
1000 Teilen. Der Rest besteht aus anderen Metallen, wie beispielsweise Kupfer,
Silber oder Palladium. Früher wurde auch Nickel verwendet, diese Legierungen
sind inzwischen verboten.
Wenn Goldschmuck anläuft, liegt das nicht am Gold selbst, sondern an den dazu
legierten Metallen, die mit Luft, Schweiß und vielem mehr reagieren.
Reines Gold läuft nie an.
 
Ist Ihr Goldschmuck aber einmal angelaufen, können Sie es am besten mit einem
speziellen Goldputztuch oder einem speziellen Goldbad reinigen. Aufpassen müssen
Sie hier allerdings, wenn Ihr Schmuckstück mit Edelsteinen oder Perlen verziert ist –
nicht alle Edelsteine vertragen diese Behandlung. Vor allem Perlen erfordern eine
besondere Behandlung.

Tipp
Hartnäckige Flecken an Gold können Sie mit etwas Zahnpasta entfernen.
Benutzen Sie hierbei immer ein feuchtes Tuch und reiben Sie die Zahnpasta damit
vorsichtig auf Ihr Schmuckstück. Die Zahnpasta wirkt hierbei als sehr feines Schleifmittel.
Allerdings sollte diese Methode nicht zu häufig angewandt werden, da wie beim Schleifen
üblich, auch immer etwas Material dadurch abgetragen wird.
 
Steine
Weiche Steine
Wichtig ist, dass weiche Steine (wie beispielsweise Lapis) niemals in einem Silber-
oder Goldbad gereinigt werden dürfen, egal ob sie in Silber oder Gold eingefasst sind
oder nicht. Sie sollten stattdessen ein weiches Tuch in etwas Seifen- oder Spülmittellauge
tauchen und die Steine damit per Hand vorsichtig reinigen.
Ist Ihr Stein in Edelmetall gefasst, müssen Sie dieses separat reinigen.
Am besten mit einem speziellen Gold- oder Silberputztuch, ohne hierbei in Kontakt zu dem
Stein zu kommen.

Harte Steine
Harte Steine (sofern sie nicht behandelt sind) wie Rubine, Safire oder auch synthetische
Steine wie Zirkonia, können bedenkenlos mit im Silber- oder Goldbad gereinigt werden.
Sollten die Steine behandelt sein, muss dies durch den Händler ausgewiesen werden.

Tipp
Ringe mit Steinbesatz sollten beim Händewaschen immer abgelegt werden,
um die Schönheit des Steins nicht zu gefährden.
 
Perlen
Grundsätzlich gilt: Perlen sind ein sehr sensibles Naturprodukt.
Auch wenn die Muschel im Wasser lebt, sollte Perlschmuck damit nicht mehr
unnötig in Berührung kommen.
Vor allem Saunen, Schwimmbäder oder – noch viel schlimmer – Solebäder sind
damit absolut tabu für Perlen jeglicher Art (nur so nebenbei: Auch Muscheln
würden diese Behandlung nicht überleben ;)).
 
Auch beim Stylen muss beachtet werden: Ihr Perlenschmuck ist immer das Letzte,
das Sie anlegen. Das bedeutet: Keine Schminke, kein Haarspray und kein Parfum
mehr, wenn Sie die Perlen bereits tragen.
 
Auch beim Händewaschen sollten Perlringe lieber abgelegt werden.
Säure jeglicher Art zerstört Ihre Perlen. Um Ihre Perlen zu reinigen, gibt es daher
spezielle Perlbäder, die jedoch auch nicht häufig angewendet werden sollten.

In aller Regel genügt es, die Perlen regelmäßig nach dem Tragen mit einem
weichen Tuch vorsichtig abzureiben. Ab und zu hilft ein Bad in einer sehr leichten
Seifenlauge (achten Sie dabei unbedingt darauf, dass die Seife nicht parfumiert ist).
Trocknen Sie Ihre Perlen danach bitte nie an der Heizung oder gar mit einem Föhn.
Trocknen Sie sie stattdessen einfach mit einem weichen Tuch ab und
lassen Sie danach den Perlfaden an der Luft trocknen.
Perlen dürfen auch nie angelegt werden, wenn sie noch feucht sind.

Ansonsten: Tragen Sie Ihre Perlen - das erhält Ihre Schönheit.
 
Auf Fäden aufgezogene Colliers
Jedes auf einen Faden aufgezogene Collier – egal ob Perlen oder Steine –
muss ab und an auf seine Festigkeit überprüft werden, denn der Faden dehnt
sich mit der Zeit.
In der Regel sollte das Collier alle ein bis zwei Jahre neu aufgezogen werden.
Durch stetige Kontrolle können Sie feststellen, wann dies geschehen muss.
Mit viel Geschick und Erfahrung können Sie das selbst machen – aber selbst-
verständlich übernehmen wir dies auch gerne für Sie.
 
Fragen Sie einfach an, wenn es soweit ist.
 
Wirklich geknüpft (das bedeutet: Es ist ein Knoten hinter jeder Perle bzw.
hinter jedem Stein im Faden) werden nur teure Colliers, da hier der Verlust
selbst einer einzelnen Perle oder eines einzelnen Steines in jedem Falle höher
wäre als die Knüpfkosten.
 
Ultraschallreinigung
Diese spezielle Reinigungsmethode sollten Sie immer einem Fachmann überlassen.
Nur dieser verfügt über entsprechende professionelle Geräte und weiß genau,
was für Ihr Schmuckstück erlaubt ist.
 
Reinigungstücher
Es gibt für die Reinigung von Silber und Gold spezielle Reinigungstücher,
mit denen Ihr Schmuck wieder auf Hochglanz gebracht werden kann.
Sie werden feststellen, dass diese bei Verwendung immer schwarz werden.

Warum ist das so?
Das liegt daran, dass der feine Edelmetallstaub, den Sie mit dem Tuch abwischen,
schwarz ist. Beispielsweise wird auch Pudergold erst durch nachträgliches Polieren
golden (das Polieren erfolgt hierbei meistens mit einem Achatstein).
Es ist also ganz normal, dass Ihre Reinigungstücher schwarz werden –
und so bekommt schwarzes Gold doch gleich eine ganz neue Bedeutung ?